Folklore-Vereinigung "Alt-Ruhla" e.V.

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Über uns

Die Folkore-Vereinigung "Alt-Ruhla" blickte im Jahre 2014 auf ein hundertfünfzehn jähriges Bestehen zurück und ist somit zumindest in Thüringen einer der ältesten Vereine dieser Art.

Der Erfolg der Aufführung war so groß, daß die Mitwirkenden weitere Auftritte unter dem Namen "Vereinigung Alt-Ruhla" beschlossen und den 5.11.1899 als Gründungstag des Vereins festlegten.

Seit dieser Zeit hat sich die Folklore-Vereinigung immer weiter entwicklt.

Bekannt sind die Aufführungen "Im Elephanten in der Ruhl". Der Saal des Ruhler Kulturhauses war stets mit fröhlichen Menschen gefüllt, die die Themenabende mit großem Interesse begleiteten.

Neben Liedern und Tänzen wurden von Schlothauer und Böttinger auch viele alte Sitten und Bräuche, Geschichten und Anektoden sowie andere volkskundliche Überlieferungen gesammelt, in die Volksstücke übernommen oder in poetische Formen gefaßt. Alt-Ruhla brachte sie auf die Bühne.

Die Erhaltung und Erforschung der Ruhlaer Tracht ist dabei nicht vernachlässigt worden.

Auftritte, Mundarttheater, Beteiligung an Umzügen und Heimatfesten - regional und überregional - werden von den Mitgliedern gestaltet und organisiert.

Alt - Ruhla hat heute noch über 80 Mitglieder, eine starke Kindertanzgruppe, Sprecher, Sänger und Tänzer.

Die Erhaltung von Sprache, Musik, Tanz, Tracht und Theater geht mit der Freude einher, hier in Ruhla verwurzelt zu sein sowie Vergangenheit und Gegenwart auf eine urige Art und Weise zu verknüpfen.

Erleben Sie Ruhla, wie es einmal war - und heute noch ist.

Gäste sind in Ruhla immer gerne willkommen.

Geschichte

Den Grundstein des Vereins legte der Heimatdichter und -forscher Arno Schlothauer.

Als im Jahre 1899 zu Spenden für eine Gedenkstätte für den in Ruhla geborenen Komponisten Friedrich Lux aufgerufen wurde, fanden sich Ruhlaer, die ein vom ihm schon vorher in Ruhlaer Mundart geschriebenes Volksstück mit dem Titel "Die zwea Damenschnieder" in einer Veranstaltung zum Besten einer Lux-Gedenktafel am 5. November 1899 aufführten und zwar in Ruhlaer Trachten, die man extra dafür wieder hervorgeholt hatte.

Der Erfolg der Aufführung war so groß, daß die Mitwirkenden weitere Auftritte unter dem Namen "Vereinigung Alt-Ruhla" beschlossen und den 5.11.1899 als Gründungstag des Vereins festlegten.

Mit weiteren Volkstücken von Arno Schlothauer und humorvollen Mundartgedichten von seinem Freund Otto Böttinger sind in den über 100 Folgejahren unzählige weitere Heimatabende gestaltet worden.

In der DDR-Zeit war sie als Heimatgruppe im Kulturbund integriert.

Seit 1990 arbeitet Alt-Ruhla wieder als eigenständiger Verein - nicht weniger aktiv.

Ein Höhepunkt war die Ernennung der bunten Ruhlaer Tracht zur "Tracht des Jahres 2007".

Nach Abschluß der Sanierungsarbeiten und Erneuerungen am Ruhlaer Kulturhaus wird es ab Herbst 2014 wieder Alt-Ruhla-Veranstaltungen geben. Am 7. und 8. November und am 21. und 22. November hat die Theatergruppe mit dem Stück "Die zwea Damenschnieder" erfolgreich das Kulturhaus eingeweiht.

Das Mundarttheater

Das Mundarttheater prägt seit Anbeginn die "Folklore-Vereinigung Alt-Ruhla".
Fast in jedem Jahr wurde eines der Ruhlaer Mundartstücke von den Laienschauspielern auf die Bühne gebracht.
Aber auch die Veranstaltungsreihe "Im Elephanten in der Ruhl" dürfte noch vielen Ruhlaern und Gästen in guter Erinnerung sein.